Leinenführigkeit trainieren: Übungen für entspannte Spaziergänge

Kurzantwort: Um die Leinenführigkeit zu trainieren, sollten Sie stehen bleiben, sobald die Leine spannt, und erst weitergehen, wenn sie wieder locker ist. Belohnen Sie Ihren Hund konsequent für Blickkontakt und das Gehen an lockerer Leine.

Ein entspannter Spaziergang an der lockeren Leine ist der Traum vieler Hundehalter. Mit den richtigen Übungen zur Leinenführigkeit und etwas Geduld wird dieser Traum Wirklichkeit. Schützen Sie Ihren treuen Begleiter dabei optimal mit der Barmenia Tierkrankenversicherung von Vetprotect24.

Warum zieht mein Hund an der Leine?

Hunde ziehen oft an der Leine, weil sie schneller vorankommen möchten oder abgelenkt sind. Es ist wichtig zu verstehen, dass Ziehen für den Hund oft selbstbelohnend ist, wenn er dadurch sein Ziel erreicht. Ein konsequentes Training ist daher unerlässlich. Denken Sie auch daran, dass ungestümes Verhalten zu Verletzungen führen kann – eine gute Hundekrankenversicherung der Barmenia schützt Sie vor unerwarteten Tierarztkosten. Erfahre mehr über die Hundekrankenversicherung von Vetprotect24.

Übung 1: Das Stehenbleiben (Be-a-Tree)

Die bekannteste Methode ist das sogenannte "Be-a-Tree"-Prinzip. Sobald sich die Leine spannt, bleiben Sie wie angewurzelt stehen. Gehen Sie erst weiter, wenn der Hund die Spannung aus der Leine nimmt, beispielsweise indem er einen Schritt auf Sie zugeht oder Sie ansieht. Konsequenz ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Tipp: Mit der Vetprotect24 Versichertenkarte rechnet dein Tierarzt direkt mit der Versicherung ab – ohne Vorleistung.

Übung 2: Richtungswechsel

Eine weitere effektive Übung ist der abrupte Richtungswechsel. Wenn Ihr Hund droht, in die Leine zu laufen, drehen Sie sich kommentarlos um und gehen in die entgegengesetzte Richtung. Ihr Hund lernt so, dass er auf Sie achten muss, um den Anschluss nicht zu verlieren. Belohnen Sie ihn, sobald er auf Ihrer Höhe ist. Lies auch unseren Ratgeber: Gehen an der Leine üben: Tipps für entspannte Spaziergänge.

Sicherheit beim Training und im Alltag

Während des Trainings und bei täglichen Spaziergängen kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren. Mit Vetprotect24 und der Barmenia Tierkrankenversicherung sind Sie auf der sicheren Seite. Egal ob Verletzungen beim Toben oder plötzliche Krankheiten – wir bieten den passenden Schutz. Übrigens: Auch für Samtpfoten bieten wir eine umfassende Katzenkrankenversicherung an. Lies auch unseren Ratgeber: Was bedeutet Sozialisierungs- und Umgebungstraining für Welpen?.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis ein Hund leinenführig ist?

Die Dauer des Trainings hängt vom Alter, der Rasse und der bisherigen Erfahrung des Hundes ab. Es kann von einigen Wochen bis zu mehreren Monaten dauern. Wichtig ist tägliches, kurzes und konsequentes Training.

Welches Zubehör eignet sich am besten für das Leinentraining?

Für das Training empfiehlt sich ein gut sitzendes Brustgeschirr und eine Führleine von etwa 2 bis 3 Metern Länge. Flexileinen sind für das Training der Leinenführigkeit ungeeignet, da sie dem Hund beibringen, dass Ziehen zum Erfolg führt.

Sollte ich Leckerlis beim Leinentraining verwenden?

Ja, positive Verstärkung durch Leckerlis oder Lob ist sehr effektiv. Belohnen Sie Ihren Hund immer dann, wenn er an lockerer Leine neben Ihnen geht oder von sich aus Blickkontakt aufnimmt.

Antonio Vella · Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (IHK), Bachelor Professional · Gründer und Geschäftsführer von Vetprotect24, Dogprotect24 und Catprotect24

Ausgebildet bei der Barmenia Krankenversicherung, seit 2019 selbstständiger Spezialmakler für Tierkrankenversicherungen – über 70.000 versicherte Tiere, Trustpilot 4,8. Als Tierschutz-Advokat bekannt aus RTL, BILD und Süddeutscher Zeitung. Die Redaktion prüft alle Inhalte auf fachliche Richtigkeit.