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Allergien bei Katzen: Symptome, Ursachen & Behandlung

5 Min. LesezeitAktualisiert: 05. Mai 2025

Kurz & knapp

Allergien bei Katzen äußern sich häufig durch starken Juckreiz, übermäßiges Lecken und Hautentzündungen. Die häufigsten Auslöser sind Futtermittel, Flohspeichel oder Umweltallergene wie Pollen und Hausstaubmilben. Eine genaue Diagnose durch den Tierarzt und eine angepasste Behandlung, wie etwa eine Eliminationsdiät, sind entscheidend für das Wohlbefinden der Katze.

Eine Allergie bei Katzen ist eine Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe aus der Umwelt oder der Nahrung, die meist zu starkem Juckreiz und Hautproblemen führt.

Katzen können ebenso wie Menschen an verschiedenen Allergien leiden, die ihr Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Ob Futtermittel- oder Umweltallergien, eine schnelle Diagnose und Behandlung sind entscheidend. Mit einer zuverlässigen Katzenkrankenversicherung von Vetprotect24, in Zusammenarbeit mit der Barmenia, sind Sie bestens vor hohen Tierarztkosten geschützt.

Was ist eine Allergie bei Katzen?

Von einer Allergie spricht man, wenn das körpereigene Immunsystem der Katze mit sogenannten Allergie-Antikörpern auf eigentlich harmlose Stoffe in ihrer Umgebung überreagiert. Diese Stoffe werden als Allergene bezeichnet. Wie bereits erwähnt, leiden Katzen in den meisten Fällen an einer Allergie gegen Umweltfaktoren (Luftallergene wie Pollen oder Hausstaubmilben) oder bestimmte Bestandteile im Futter. Wir sehen jedoch, dass Katzen auch Kontaktallergien oder eine Flohspeichelallergie entwickeln können. Es kann oft eine Herausforderung sein, genau festzustellen, gegen was die Katze allergisch ist. Die Umweltallergie (Atopie) ist in der Regel eine lebenslange Erkrankung, die eine individuelle und dauerhafte Behandlung erfordert, um das Wohlbefinden der Katze zu gewährleisten. Bei der anderen, sehr häufig vorkommenden Form, der Nahrungsmittelallergie, kann die Katze hingegen völlig symptomfrei werden, sobald ausgeschlossen werden kann, worauf sie allergisch reagiert und das entsprechende Futter strikt gemieden wird. Eine gute Katzenkrankenversicherung hilft Ihnen, die Kosten für die oft aufwendige Diagnostik zu tragen. Erfahre mehr über die Katzenkrankenversicherung von Vetprotect24.

Typische Symptome einer Allergie bei Katzen

Die häufigsten Symptome einer Allergie bei Katzen sind übermäßiges Belecken, Kratzen und Knabbern an der Haut. Die allergische Reaktion führt in der Regel zu starkem Juckreiz und Entzündungen auf der Haut. Oft lecken sich die betroffenen Katzen das Fell am Bauch oder an den Innenseiten der Oberschenkel komplett weg (feline selbstinduzierte Alopezie). Sie können auch große, nässende Wunden an Hals und Rachen bekommen, die als eosinophiler Granulomkomplex bezeichnet werden. Da der Juckreiz eine Reihe anderer Ursachen wie Parasitenbefall (z.B. Milben) und Hautinfektionen (Bakterien oder Pilze) haben kann, wird der Tierarzt zunächst diese ausschließen und dann weiter nach einer Allergie suchen. Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen oder Durchfall können ebenfalls auftreten, insbesondere bei Futtermittelallergien. Wenn Sie solche Symptome bei Ihrem Stubentiger bemerken, ist ein zeitnaher Tierarztbesuch ratsam. Die Barmenia Tierkrankenversicherung, die Sie über Vetprotect24 abschließen können, übernimmt in solchen Fällen die anfallenden Untersuchungskosten. Tipp: Mit der Vetprotect24 Versichertenkarte rechnet dein Tierarzt direkt mit der Versicherung ab – ohne Vorleistung.

Diagnose: Wie wird eine Allergie festgestellt?

Die Diagnose einer Allergie bei Katzen erfordert oft Geduld und ein systematisches Vorgehen. In vielen Fällen wird die Katze einem Allergietest unterzogen, entweder mit einem Pricktest (Hauttest) oder einem Bluttest, um Umweltallergene zu identifizieren. Zusätzlich zu diesen Tests erhält die Katze bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie eine strenge Eliminationsdiät (Ausschlussdiät). Das am häufigsten verwendete Futter für diesen Zweck wird als hydrolysiertes Futter bezeichnet. Es ist so verarbeitet, dass die Proteine im Futter so stark zerkleinert sind, dass das Immunsystem nicht mehr darauf reagieren kann. Alternativ kann der Katzenbesitzer das Futter auch zu Hause für seine Katze zubereiten (z.B. mit einer exotischen Proteinquelle), aber dann sind detaillierte Kenntnisse über die Eliminationsdiät erforderlich. Mit der Diät soll untersucht werden, ob Hautläsionen und mögliche Ohrinfektionen abheilen. Um genau zu wissen, ob die Katze eine Futtermittelallergie hat, wird nach mehrwöchiger Diät das alte Futter wieder eingeführt (Provokation). Katzen zeigen dann in der Regel nach einigen Tagen bis zu zwei Wochen eine erneute Reaktion. Lies auch unseren Ratgeber: Katze erbricht: Ursachen, Symptome & schnelle Hilfe.

Behandlungsmöglichkeiten bei Katzenallergien

Die Behandlung von Katzen mit allergischen Symptomen ist immer individuell und erfordert eine enge Abstimmung mit dem Tierarzt. Sie hängt davon ab, wie stark der Juckreiz ist, welche anderen Symptome vorliegen und welche Möglichkeiten der Tierhalter hat. Zunächst sollte man versuchen, alles zu vermeiden, was die Katze nicht verträgt (Allergenvermeidung). Dies gilt insbesondere bei Futtermittelallergien, aber auch bei Umweltallergenen, wo beispielsweise häufigeres Staubsaugen oder Luftreiniger helfen können. Falls erforderlich, können Medikamente wie Kortison, Antihistaminika oder spezielle Allergiemedikamente (z.B. Ciclosporin oder Oclacitinib) verabreicht werden, um den Juckreiz zu lindern. Manchmal reicht es aus, die betroffenen Stellen äußerlich mit speziellen Shampoos oder Salben zu behandeln. Da die Hautbarriere bei Katzen mit Allergien oft geschwächt ist, wird der Tierarzt häufig Fettsäurepräparate (Omega-3 und Omega-6) verschreiben, um diese wiederherzustellen. Eine umfassende Katzenkrankenversicherung der Barmenia über Vetprotect24 sichert Sie gegen die laufenden Kosten für Medikamente und Spezialfutter ab. Lies auch unseren Ratgeber: Niesen bei Katzen: Ursachen, Symptome & Behandlung.

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