So putzen Sie Ihrer Katze richtig die Zähne: Anleitung & Tipps

Kurzantwort: Ja, Sie sollten Ihrer Katze regelmäßig die Zähne putzen, um Zahnbelag, Zahnstein und schmerzhaften Erkrankungen wie FORL vorzubeugen. Verwenden Sie dafür eine spezielle Katzenzahnbürste oder einen Fingerling sowie Katzenzahnpasta, und gewöhnen Sie Ihr Tier in kleinen Schritten an die Routine.

Eine gesunde Katze braucht gesunde Zähne. Doch genau wie bei uns Menschen können sich auch bei unseren Samtpfoten Zahnbelag und Zahnstein bilden, was zu schmerzhaften Entzündungen führt. Mit der richtigen Zahnpflege und einer starken Katzenkrankenversicherung von Barmenia (Vetprotect24) schützen Sie Ihren Liebling optimal vor Zahnproblemen.

Warum ist das Zähneputzen bei Katzen so wichtig?

Viele Katzenbesitzer fragen sich, ob das Zähneputzen bei Katzen wirklich notwendig ist. Die Antwort lautet: Ja! Zahnerkrankungen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen bei Katzen. Wenn Futterreste und Bakterien auf den Zähnen verbleiben, bildet sich Plaque. Wird dieser nicht entfernt, verhärtet er sich zu Zahnstein, der wiederum zu schmerzhaften Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und sogar zum Verlust von Zähnen führen kann.

Besonders gefürchtet ist die Erkrankung FORL (Feline Odontoklastische Resorptive Läsionen), bei der sich die Zähne der Katze schmerzhaft auflösen. Durch regelmäßiges Zähneputzen können Sie das Risiko für solche Erkrankungen deutlich senken. Sollte es dennoch zu Problemen kommen, schützt Sie eine leistungsstarke Katzenkrankenversicherung der Barmenia vor hohen Tierarztkosten. Erfahre mehr über die Katzenkrankenversicherung von Vetprotect24.

Die richtige Ausrüstung: Was brauchen Sie?

Bevor Sie loslegen, benötigen Sie die passenden Utensilien. Verwenden Sie niemals Produkte für Menschen, da diese für Katzen schädlich sein können. Tipp: Mit der Vetprotect24 Versichertenkarte rechnet dein Tierarzt direkt mit der Versicherung ab – ohne Vorleistung.

  • Katzenzahnbürste oder Fingerling: Spezielle Zahnbürsten für Katzen haben einen kleinen, weichen Bürstenkopf. Ein Fingerling aus Mikrofaser oder Silikon wird oft besser toleriert, da er sich wie Streicheln anfühlt.
  • Katzenzahnpasta: Diese ist speziell auf die Bedürfnisse von Katzen abgestimmt und enthält kein giftiges Fluorid oder Xylit. Zudem gibt es sie in verlockenden Geschmacksrichtungen wie Hühnchen oder Fisch, was die Akzeptanz deutlich erhöht.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So putzen Sie Ihrer Katze die Zähne

Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg. Gewöhnen Sie Ihre Katze langsam an die neue Routine. Gehen Sie dabei in kleinen Schritten vor:

  • Schritt 1: Berührung trainieren. Streicheln Sie Ihre Katze sanft am Kopf und berühren Sie vorsichtig ihre Lippen und Schnauze. Belohnen Sie sie, wenn sie ruhig bleibt.
  • Schritt 2: Zahnpasta vorstellen. Geben Sie etwas Katzenzahnpasta auf Ihren Finger und lassen Sie Ihre Katze daran lecken. So lernt sie den Geschmack kennen.
  • Schritt 3: Zähne berühren. Heben Sie sanft die Lefzen an und reiben Sie mit dem Finger oder einem Fingerling über die äußeren Zähne und das Zahnfleisch.
  • Schritt 4: Die Zahnbürste einsetzen. Wenn Ihre Katze die Berührung toleriert, können Sie die Zahnbürste verwenden. Putzen Sie mit sanften, kreisenden Bewegungen die Außenseiten der Zähne. Die Innenseiten reinigt die Katze meist selbst mit ihrer rauen Zunge.

Vergessen Sie nicht, Ihre Katze nach jedem Schritt ausgiebig zu loben und zu belohnen! Lies auch unseren Ratgeber: Alles über die Impfung von Katzen: Wichtige Infos & Tipps.

Was tun, wenn die Katze das Zähneputzen verweigert?

Nicht jede Katze lässt sich problemlos die Zähne putzen. Wenn Ihr Stubentiger absolut nicht kooperiert, gibt es Alternativen, um die Zahngesundheit zu unterstützen. Spezielle Zahnpflege-Snacks und Trockenfutter mit zahnreinigender Wirkung können helfen, Plaque mechanisch abzureiben. Auch spezielle Zusätze für das Trinkwasser oder Kausticks sind sinnvoll.

Dennoch ersetzen diese Maßnahmen nicht die regelmäßige Kontrolle beim Tierarzt. Einmal im Jahr sollte das Gebiss professionell untersucht werden. Mit Vetprotect24 und der Barmenia Tierkrankenversicherung sind Sie auch bei notwendigen Zahnbehandlungen auf der sicheren Seite. Übrigens: Auch für Hundehalter bieten wir mit unserer Hundekrankenversicherung optimalen Schutz für gesunde Zähne. Lies auch unseren Ratgeber: Hund trinkt viel: Ursachen & wann Sie zum Tierarzt müssen.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich meiner Katze die Zähne putzen?

Idealerweise sollten Sie Ihrer Katze täglich die Zähne putzen, um die Bildung von Plaque und Zahnstein effektiv zu verhindern. Wenn das nicht möglich ist, versuchen Sie es zumindest mehrmals pro Woche.

Kann ich normale Zahnpasta für meine Katze verwenden?

Nein, verwenden Sie niemals Zahnpasta für Menschen. Diese enthält oft Fluorid und Xylit, was für Katzen giftig ist und Magenprobleme verursachen kann. Nutzen Sie stattdessen spezielle Katzenzahnpasta, oft mit Fleischgeschmack.

Was tun, wenn sich die Katze nicht die Zähne putzen lässt?

Wenn Ihre Katze das Zähneputzen komplett verweigert, können Sie auf Alternativen wie spezielle Zahnpflege-Snacks, Kauartikel oder zahnreinigende Zusätze für das Trinkwasser zurückgreifen. Lassen Sie die Zähne zudem regelmäßig vom Tierarzt kontrollieren.

Übernimmt die Katzenkrankenversicherung Zahnbehandlungen?

Ja, eine gute Katzenkrankenversicherung wie die von Barmenia (Vetprotect24) übernimmt oft die Kosten für notwendige Zahnbehandlungen und Operationen. Prüfen Sie die genauen Tarifbedingungen für Details zur Zahnprophylaxe.

Antonio Vella · Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (IHK), Bachelor Professional · Gründer und Geschäftsführer von Vetprotect24, Dogprotect24 und Catprotect24

Ausgebildet bei der Barmenia Krankenversicherung, seit 2019 selbstständiger Spezialmakler für Tierkrankenversicherungen – über 70.000 versicherte Tiere, Trustpilot 4,8. Als Tierschutz-Advokat bekannt aus RTL, BILD und Süddeutscher Zeitung. Die Redaktion prüft alle Inhalte auf fachliche Richtigkeit.