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Normale Trächtigkeit bei Hündinnen: Dauer, Anzeichen & Tipps

5 Min. LesezeitAktualisiert: 05. Mai 2025

Kurz & knapp

Die normale Trächtigkeit bei einer Hündin dauert durchschnittlich 63 Tage, also etwa neun Wochen. Erste Anzeichen wie Verhaltensänderungen, vergrößerte Zitzen oder eine Gewichtszunahme können bereits nach wenigen Wochen auftreten.

Die Trächtigkeit bei Hündinnen ist die etwa neunwöchige Phase von der Befruchtung bis zur Geburt der Welpen, in der sich der Körper der Hündin stark verändert.

Die Trächtigkeit einer Hündin ist eine aufregende Zeit, die besondere Aufmerksamkeit erfordert. Egal ob Sie Züchter sind oder Ihre Hündin zum ersten Mal Nachwuchs erwartet, es ist wichtig, die Anzeichen und den Verlauf zu kennen. Mit der passenden Hundekrankenversicherung von Vetprotect24 sind Sie und Ihre Hündin während dieser besonderen Phase optimal abgesichert.

Wie lange dauert die Trächtigkeit bei einer Hündin?

Die Trächtigkeit einer Hündin dauert im Durchschnitt 63 Tage, was etwa neun Wochen entspricht. Diese Dauer ist im Vergleich zu anderen Tierarten relativ kurz. Allerdings kann die genaue Tragezeit variieren und zwischen 57 und 70 Tagen liegen. Verschiedene Faktoren beeinflussen die genaue Dauer:

  • Zeitpunkt der Paarung: Da Spermien mehrere Tage im Körper der Hündin überleben können, ist der genaue Tag der Befruchtung oft schwer zu bestimmen.
  • Vorherige Trächtigkeiten: Hatte die Hündin bereits Welpen, kann dies die Tragezeit leicht verlängern.
  • Anzahl der Welpen: Ein großer Wurf führt oft zu einer etwas früheren Geburt als ein kleiner Wurf.
  • Hunderasse: Kleinere Rassen haben tendenziell eine etwas kürzere Trächtigkeitsdauer als große Rassen.

Um während der gesamten Trächtigkeit und auch danach bestens abgesichert zu sein, empfiehlt sich eine umfassende Hundekrankenversicherung der Barmenia. So sind tierärztliche Untersuchungen und mögliche Komplikationen finanziell abgedeckt. Erfahre mehr über die Hundekrankenversicherung von Vetprotect24.

Welche Anzeichen deuten auf eine Trächtigkeit hin?

In den ersten Wochen nach der Paarung sind die körperlichen Veränderungen oft noch subtil. Erst in der zweiten Hälfte der Trächtigkeit wird der wachsende Bauchumfang deutlich sichtbar. Achten Sie auf folgende frühe Anzeichen:

  • Verhaltensänderungen: Viele Hündinnen werden ruhiger, schmusiger und suchen vermehrt die Nähe ihres Besitzers.
  • Übelkeit: Ähnlich wie beim Menschen kann es in den ersten Wochen zu morgendlicher Übelkeit und Erbrechen kommen.
  • Veränderter Appetit: Während der Appetit anfangs schwanken kann, nimmt er im weiteren Verlauf der Trächtigkeit meist deutlich zu.
  • Veränderungen am Gesäuge: Bereits nach zwei bis drei Wochen können die Zitzen anschwellen und sich rosa färben.

Sollten Sie unsicher sein, ob Ihre Hündin trächtig ist, kann ein Tierarztbesuch Klarheit schaffen. Mit Vetprotect24 müssen Sie sich über die Kosten für solche Untersuchungen keine Sorgen machen. Tipp: Mit der Vetprotect24 Versichertenkarte rechnet dein Tierarzt direkt mit der Versicherung ab – ohne Vorleistung.

Wie entwickelt sich das Gewicht der Hündin?

Während der Trächtigkeit nimmt eine Hündin in der Regel zwischen 15 und 20 Prozent ihres ursprünglichen Körpergewichts zu. Diese Gewichtszunahme ist völlig normal und wichtig für die Entwicklung der Welpen. Die genaue Zunahme hängt jedoch von der Rasse, der Größe der Hündin und der Anzahl der Föten ab.

Eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung ist in dieser Phase essenziell. Achten Sie darauf, hochwertiges Futter anzubieten, das den erhöhten Energiebedarf deckt. Vermeiden Sie jedoch eine Überfütterung, da starkes Übergewicht zu Komplikationen bei der Geburt führen kann. Regelmäßige Gewichtskontrollen beim Tierarzt sind ratsam. Denken Sie daran, dass nicht nur Hunde, sondern auch Katzen eine spezielle Betreuung während der Trächtigkeit benötigen – informieren Sie sich hierzu gerne über unsere Katzenkrankenversicherung. Lies auch unseren Ratgeber: Katze an Namen gewöhnen: So lernt sie ihren Namen.

Wie bereite ich mich auf die Geburt vor?

Gegen Ende der Trächtigkeit, etwa ab der achten Woche, sollten Sie beginnen, alles für die bevorstehende Geburt vorzubereiten. Richten Sie eine ruhige, warme und saubere Wurfkiste an einem geschützten Ort ein, an dem sich die Hündin sicher fühlt. Etwa eine Woche vor der Geburt kann bei einigen Hündinnen bereits die Milchproduktion einsetzen.

Beobachten Sie Ihre Hündin in den letzten Tagen genau. Ein Temperaturabfall um etwa ein Grad Celsius ist oft ein sicheres Zeichen dafür, dass die Geburt innerhalb der nächsten 24 Stunden beginnt. Halten Sie für den Notfall immer die Nummer Ihres Tierarztes bereit. Die Barmenia Tierkrankenversicherung steht Ihnen auch in Notfällen zuverlässig zur Seite, damit Sie sich voll und ganz auf das Wohl Ihrer Hündin und der Welpen konzentrieren können. Lies auch unseren Ratgeber: Fieber messen bei der Katze: So geht's richtig.

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